Amazake ist eine Art süßer Brei aus fermentiertem Reis. Dazu wird gekochtem Reis eine Pilzart zugegeben ("Koji", dieser kommt z.B. auch bei der Miso und Sojasoßenherstellung zum Einsatz), welche die Stärke aus dem Reis in Zucker umwandelt. Dadurch hat Amazake eine malzige Süße und schmeckt auch leicht nach Reis.
Fermentierte Lebensmittel haben einen hohen gesundheitlichen Stellenwert, wirken sich positiv auf die Darmflora aus und sind sehr nährstoffreich.
Diesen hier habe ich vor einiger Zeit über einen Onlineshop gekauft, man kann ihn aber auch in einigen Reformhäusern kaufen.
Mich hat dann mal wieder die Experiementierfreude gepapckt und ich habe einfach mal geschaut, was man alles so mit Amazake machen kann:
Amazake (Getränk)
Nach dem Rezept von Nekobento.
Hiebei wird er mit heißem Wasser verdünnt und zusammen mit frisch geriebenem Ingwer getrunken. Diesen habe ich weggelassen, da ich kein Fan von Ingwer bin.
Das Getränk wird häufig bei Erkältungen und in der kalten Jahreszeit getrunken.
Amazake-Mushipan
Als Vorlage für die Mushipan dienten mir die Rezepte von Mari.
Zutaten: (ergibt ca. 6 Stück)
75 g Red Lotus Mehl
1 TL Backpulver75 g Amazake
1 Ei
3 EL Milch
0,5 EL Öl
Mehl und Backpulver sieben. Amazake, Ei, Milch und Öl gut verrühren. Anschließend die Mehlmischung einrühren, Silikonförmchen zur Hälfte mit dem Teig füllen. 8-10 Min. bei großer Hitze dämpfen.
Leider sind die Mushipan bei mir 'aufgerissen', normalerweise werden sie schön rund. Auch schmecken sie nur leicht süß, wer mag kann also dem Teig noch etwas Zucker hinzufügen.
Hmm, doofes Glühbirnenlicht |
Zutaten: (für eine Portion)
1 EL Amazake
1,5 EL Reisessig
1 TL Miso
1 TL Sesamöl
Alle Zutaten gleichmäßig verrühren.
Das Dressing hat mir sehr gut gefallen, weil es schön cremig ist und die Süße des Amazake gut mit dem säuerlichen Essig harmoniert.
Auf dem Foto zu sehen ist noch Tempeh, den ich zu dem Salat gegessen hatte. Näheres zu Tempeh folgt später.