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Freitag, 24. August 2012

Der beste Tofu der Stadt!

Ah, ich häng mit dem Bloggen echt hinterher, dabei wollte ich auch noch über Vegan-Vegetarische Sommerfest vom letzten Samstagg berichten...

Nun gut, der Post hier war auch schon länger geplant und vorallem ist er schneller geschrieben.^^
Seit ein paar Wochen findet man auf dem Ökomarkt hier in Berlin auch die "Tofu Manufaktur".

Diese Manufaktur besteht im Prinzip aus vier Personen, die meiner Meinung nach den leckersten Tofu der Stadt zaubern!
Im Angebot haben sie Naturtofu und verschiedene Variationen von Räuchertofu. Dieser wird mit Samen und Körnern oder Kräuter und Blüten verfeinert. So zum Beispiel Sonnenblumenkerne, Hanfsamen, Senfsaat oder Koriander.

Hehe Mari hat den Tofu auch gekostet...^^




Sehr gut finde ich auch die Überzeugungen die hinter der kleinen Firma stehen. So werden nur Zutaten in Bioqualität verwendet und es wird auf Regionalität und Saisonalität geachtet. Die Sojabohnen kommen z.B. aus Süddeutschland und die Kräuter aus Brandenburg. Außerdem wird der Tofu mit dem Fahrrad ausgeliefert...^^

Geschmacklich gesehen bin ich wie gesagt vom Tofu begeistert! Er ist schön cremig, nicht zu trocken und krümelig. Das Raucharoma ist sehr angenehm. Kross gebraten kann man damit jeden Fleischesser 'veräppeln', aber auch pur auf dem Brot ist er ein Genuss.
Insgesamt finde ich, lohnt es sich also auf jeden Fall einmal den Tofu zu probieren und so die junge Firma zu unterstützen. :)

Sie sind auch nicht nur auf dem Ökomarkt vertreten, man kann den Tofu ebenfalls im Süden Berlins in Biomärkten und auf Wochenmärkten erstehen, argh leider hab ich vergessen wo genau...

Sonntag, 1. April 2012

Produktvorstellung: Shiruko und Tsukudani


So sah gestern mein Abendbrot aus.^^ Doch eigentlich möchte ich euch nicht nur meine Mahlzeiten zeigen, sondern auch ein Wenig was von dem Japan-Food, was Chisato mir geschickt hat.
Oben links seht ihr 'Shiruko' しるこ, das ist eine süße Suppe, bestehend aus Adzukibohnen und Mochi.
Oben rechts ist ein Schälchen Reis mit Tsukudani 佃煮 zu sehen und in der Mitte, ganz unjapanisch^^, ein Pizza-Tofubratling.


Das Shiruko bestand aus einer Instant-Packung, in der ein rötliches Pulver und eine Art Reiscräcker enthalten waren. Das Ganze sollte man mit 130 ml kochendem Wasser aufgießen, ich habe jedoch etwas mehr genommen, da das Shiruko doch sehr süß war. Ich fand es interessant wie man das 'Mochi-Problem' gelöst hat, eben durch die Reiscräcker. Mit Mochi waren sie dann leider doch nicht zu vergleichen... Eher wie Reiscräcker die man in Wasser aufgelöst hat XD Insgesamt war die Suppe immer noch sehr süß, wässrig und hat kaum nach Bohnen geschmeckt. Aber es war eine nette Erfahrung!


Das Tsukudani dagegen hat mich schon eher angesprochen. Die volle  Bezeichnung lautet 昆布の佃煮 konbu no tsukudani, da es aus Konbu hergestellt wird. Laut JustBento bezeichnet Tsukudani die Herstellungsart, nämlich das etwas in Sojasauce, Zucker, Sake und/oder Mirin eingekocht wird. Das hat zwei Effekte, zum Einen erhält der Konbu so einen sehr starken, würzigen Geschmack und zum Anderen ist er so sehr lange haltbar. Tsukudani kann man als Gemüsebeilage zu Reis essen, oder diesen damit würzen (ähnlich wie Furikake denke ich). Auch kann man daraus eine Suppe machen, oder sogar Tee. Werde ich vielleicht mal ausprobieren... Auf der Seite von JustBento wird auch ein Rezept vorgestellt, wie man Tsukudani selbst herstellen kann.
Oben seht ihr jetzt nur die einfache Variante mit Konbu, in dem Päckchen war jedoch auch noch einmal Tsukudani mit Bambus und Ume (Pflaume) gewürzt.

Anbei möchte ich mich auch noch bei Mari für ihre Hilfe beim Entschlüsseln des "Food-Rätsels" und für einige Hintergrundinformationen bedanken.^^ Und natürlich auch Chisato für die beiden Sachen. ありがとうございました!!! ^_^

Und noch eine kleine Information an meine Leser, in der nächsten Zeit stehen bei mir Prüfungen an, weswegen ich wahrscheinlich nicht mehr so oft zum Bloggen kommen werde (was ihr vielleicht auch schon bemerkt habt...). Ich hoffe dabei auf euer Verständnis und bitte um Entschuldigung!

Sonntag, 25. März 2012

Japan-Päckchen Nummer 2!



Vor ein paar Tagen kam, wie angekündigt, das zweite Päckchen von Chisato an. Ach, ich werde viel zu sehr verwöhnt!^^ Mir fielen sofort die hochwertigen und edlen Verpackungen der Geschenke auf, sehr hübsch! Wie versprochen hatte sie mir (Nama-) Yatsuhashi geschickt, einmal in der üblichen Sorte und einmal als Matcha-Variante. Beides unglaublich lecker, vergleichbar mit total zarten süßen Nudeln (um euch eine Vorstellung davon zu geben^^). Auch die Matcha-Variante hatte einen feinen Grüntee-Geschmack. Uhh so etwas tolles! どもうありがとうございました!! Ich habe jedes Stück genossen.^^
Bei dem zweiten Geschenk kann ich nur Vermutungen anstellen, Chisato meint es ist für Reis. Deswegen denke ich, dass es eine Art Furikake oder Tsukemono ist, auf jeden Fall Gemüse.
Demnächste werde ich es testen (vielleicht nächstes Wochenende^^), bin schon ganz gespannt.^^

Donnerstag, 8. März 2012

Rezept: Chai-Latte-Cupcakes (+ Nachtrag)


Uhh gestern habe ich meine allerersten Cupcakes gebacken! ^_^ Ich musste einfach das Rezept von Cake Invasion ausprobieren, denn Chai-Latte finde ich einfach nur göttlich!^^
Die Herstellung des Teiges für die Cupcakes war nicht aufwändig und schnell gemacht. Ehrlich gesagt hatte ich mehr Probleme mit dem Frosting, denn das Palmin ließ sich nur schwer cremig rühren. Zum Auftragen des Frostings hatte ich einen Stoff-Spritzbeutel benutzt, was sich als nicht sehr clever herrausstellte, da ich durch das Drücken auch eine Teil des Fettes aus dem gesamten Beutel herausdrückte, sprich in den Händen hatte. Das war eine schöne Schweinerei ;P Das nächste Mal nehme ich einen Plastik-Spritzbeutel.
Geschmacklich sind die Cupcakes eine Wucht!! Wunderbar würzig! Kann ich sehr empfehlen. Nur ein klitze-kleines Manko gab es, man kann echt nicht viel von den Cupcakes essen, weil sie durch das Frosting doch sehr fettig sind. Liebe Shia, meinst du es gibt Alternativen?
Achso, ein bisschen was habe ich an dem Rezept verändert, statt normalen schwarzen Tee habe ich einen aromatisierten Gewürz/Chai-Tee verwendet, hehe das hat nochmal Geschmack reingebracht *.*
Und statt der Chai-Hafermilch habe ich Vanille-Sojamilch plus Gewürze benutzt.


Hier noch ein kleiner Nachtrag zu meinem letzten Beitrag. Ich habe den Tofu-Quark getestet und fand ihn naja... doch seehhr gewöhnungsbedürftig.^^ Er hat mit dem 'normalen' Quark kaum was gemeinsam, denn die Konsitenz erinnert eher an Schmelzkäse oder Babybrei. Schmecken tut er ziemlich sauer... Hmm mal schauen was ich jetzt damit veranstalte, vielleicht mach ich ein Dressing draus, da würde der saure Geschmack passen.
Der vegane Käse dagegen gefällt mir ganz gut, er ist etwas bröseliger als normaler Käse und hat auch sonst nicht sooo viel mit diesem gemeinsam. Außer einem Hefe-artigen, würzigen Aroma. So ähnlich könnte ich mir diesen Hefeschmelz (vegane Alternative zu Käse) vorstellen... Ich wollte auch noch ausprobieren ob man mit diesem 'Käse' überbacken kann.

Donnerstag, 1. März 2012

Bento Nr. 18 und eine Überraschung!


Hier mal wieder ein Bento von mir, ich bin erstaunt wie produktiv ich in letzter Zeit bin. ;)

Obere Box:
Gebratenen Tofu, Karotten-Kinpira und etwas Paprika.

Untere Box:
Reis und darauf Furikake.

Und hier die Überraschung:


Eine Mini-Bentobox! ^_^  かわいい!! Sie stammt noch von Chisato's Geschenken.Die liebe Mari hat übrigens unten bei den Kommentaren geschrieben was es für Sorten sind. Dankeschön! =)
Die Box hat ein Volumen von 250 ml, süß nicht wahr?^^ Damit ist sie ganz gut für Snacks und kleine Zwischenmahlzeiten geeignet, und ich bin auch schon am überlegen, was man hineintun kann...
Das Furikake rechts (also Huflattich mit Pflaumensalz) auf dem Foto habe ich übrigens schon getestet, es ist ganz lecker und schmeckt leicht nach Lakritze finde ich.^^ Man muss jedoch sparsam damit umgehen, da es ziemlich intensiv im Geschmack ist.
Hier noch einmal der Größenvergleich:

Samstag, 25. Februar 2012

Produktvorstellung: Funwari Kinako + Hichu Orange


Heute möchte ich euch die ersten Leckereien aus dem "Fresspaket" von Chisato vorstellen. Oben seht ihr einen Funwari (bzw. Hunwari) Kinako-Snack. Ganz sicher bin ich mir nicht, aber ich denke die kleinen Bällchen sind im Prinzip aufgepuffter Klebreis. Anschließend wurden sie in einer Kinako-Zucker-Mischung gewälzt.
Und ooohhh mein Gott!!! Das Zeug ist ja sooo lecker! Im Ernst, wenn man erstmal angefangen hat zu essen, kann man nicht mehr aufhören! Ganz große Suchtgefahr!^^
Die 'Bällchen' schmecken süß und einen Hauch salzig, der Kinako-Geschmack erinnert ein bisschen an Erdnuss. Aber auch die Konsistenz ist der Wahnsinn! Sie sind sehr luftig und schmelzen förmlich auf der Zunge. Vielleicht kann man die Textur ein wenig mit diesen Käse-Bällchen-Chips vergleichen. Die Kinako-Bällchen sind jedoch noch luftiger.


 Dann sind da noch die Hichu-"Kaubonbons" mit Orangengeschmack. Ich find man kann Hichu ganz gut mit den deutschen 'Maoam' vergleichen, Hichu ist jedoch 'chewiger', d.h. sie lösen sich im Mund nicht so schnell auf und man kaut länger auf ihnen herum.
Hichu kenne ich jedoch schon, ich hatte sie mir mal im Internet bestellt und auch schon in Düsseldorf gekauft. Es gibt die "Kaubonbons" in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen, so z.B. auch in Traube, Erdbeere oder Apfel. Orange kannte ich noch nicht. Es war zwar lecker, aber so ganz überzeugt hat mich der Orangengeschmack nicht, ich find ihn allgemein immer etwas künstlich.

Sonntag, 12. Februar 2012

Dankeschön Chaoselfe!

Vor einigen Tagen hatte Chaoselfe im Nekobento-Forum angeboten für Forumsmitglieder Onigiri-Folien zu kaufen und zu verschicken. Da ich gerne einmal Onigiri-Folien ausprobieren wollte, bat ich sie, mir welche zu kaufen. Mitte der Woche kam dann ein großer Brief von ihr an, doch nicht nur die Folien waren darin enthalten...


... sondern auch ein lieber Brief von Chaoselfe, Matcha-Pocky (hmm die kannte ich noch nicht, waren super-lecker!^^) und eine bunte Mischung Bonbons. Darunter auch Ume-Bonbons von der Firma Lotte, die ich auch noch nicht kannte und mich deshalb gefreut habe sie kosten zu dürfen.
Natürlich musste ich am nächsten Tag sofort Onigiri machen, um die Folien einweihen zu können. Zunächst hatte ich die Befürchtung, dass es nicht sofort klappen würde die Onigiri in den Folien zu verpacken, doch schon nach einem Fehlversuch hatte ich den Dreh raus. Es ist also nicht allzu schwer.^^
Onigiri sind Reisbällchen die in Japan ein beliebter Snack zwischendurch sind, ähnlich wie bei uns das Butterbrot. Diese Reisbällchen werden in Algenblättern eingewickelt damit der Reis nicht an den Händen hängen bleibt, da jedoch die Algen die Feuchtigkeit vom Reis ziehen, werden sie schnell labbrig. Die Folien schützen jedoch die Algen vor der Feuchtigkeit, weil diese sepperat in dem Plastik eingeschlossen sind.
Vor dem Essen brauch man also nur noch die Palstikfolie abziehen und das Algenblatt schließt sich automatisch um das Onigiri. Coole Sache!^^
Doch genug geschrieben, eigentlich wollte ich mich mit dem Post nur bei der lieben Chaoselfe bedanken!^^ Dankeschön Chaoselfe!! =D

Montag, 30. Januar 2012

Produktvorstellung: Soo viele Köstlichkeiten!^^

*Seufz* Schon wieder so ein großer Zeitabstand zwischen den Posts! Schuld waren diesmal Renovierungsarbeiten in meinem Zimmer und ein abgebauter Computer. Da merkt man erstmal wieviel Zeit man ohne Computer hat.^^ Aber nun ist er wieder aufgebaut und ich kann mich ans Bloggen machen!
Vorstellen möchte ich euch heute ein paar neuere und ältere japanische Produkte, da wären zum einen Ume-Candy.



Diese Bonbons habe ich zufällig im Reformhaus (Denn´s Biomarkt) entdeckt und musste sie natürlich gleich kaufen.^^ Der Blick auf die Zutatenliste hat mich nämlich noch neugieriger gemacht; wie schmeckt wohl Süßkartoffelsirup? Laut der Verpackung sollen die Bonbons auch gut für die makrobiotische Ernährung geeignet sein.
Die Bonbons haben nur eine leichte Süße, was ich gar nicht mal so schlecht finde. Die Säure aus dem Ume-Konzentrat ergänzt den Geschmack wunderbar. Mit dem Begriff 'Ume' meine ich übrigens die japanische Aprikose/Pflaume.



Dann wären da noch die Edamame-Pretz die ich vor einiger Zeit im JapanShop gekauft habe. Das war eine Überraschung als ich die Packung in den Händen hielt, von Edamame-Pretz hatte ich vorher noch nie was gehört. Pretz sind Gebäckstangen die es in sehr vielen verschiedenen Sorten gibt (z.B. Pancake, Tomate). Und Edamame sind noch unreife Sojabohnen, die man kurz in Salzwasser kocht und dann isst indem man sie aus der Hülse in den Mund drückt.
Die Pretz habne einen salzig-bohnigen Geschmack, eben wie richtige Edamame.^^ Sehr lecker.
Auch sind Edamame in Jpan ein beliebter Snack zu Bier, weswegen auf der Verpackung wohl auch "Beer" steht. ;P



Gestern war ich zum Törtchen-Verkostigen bei der lieben Mari eingeladen, wo sie mir ein paar Leckereien aus Japan zugesteckt hat. Dankeschön!^^ Hier seht ihr nur einen Teil, mehr hat seit gestern nicht überlebt. Und zwar ein lecker-schokoladiger Dorayaki und genauso tolle Kinako-Cookies. Hmm! *.*
Bei den Törtchen hatte sich Mari wieder einmal selbst übertroffen, es standen nur kleine Kunstwerke auf der Kaffeetafel.^^

Donnerstag, 19. Januar 2012

Tempeh - Eine weitere Alternative


Tempeh ist ein Sojaprodukt welches ürsprünglich aus Indonesien stammt. Anders als es bei Tofu der Fall ist, wird es aus den ganzen gekochten Sojabohnen hergestellt. Diese werden dazu gepresst und mit einem Edelschimmelpilz beimpft, unter Wärme findet dann innerhalb von einigen Stunden ein Fermentationsprozess statt. Dabei durchzieht der Pilz die Bohnenmasse, so dass sich ein kompakter "Teig" bildet.
Tempeh enthält wie Tofu auch eine gute Aminosäurenzusammensetzung, verzehrt man diesen zusammen mit Getreide sind die Aminosäuren dem Körper noch besser zugänglich. Es wird auch gesagt, dass Tempeh relativ viel des für Vegetarier wichtigen Vitamin B12 enthalten soll, dies ist jedoch Umstritten da vermutet wird, dass es Analoga sind (also "Fake-Vit.B12"^^). Übrigens wird in Deutschland ein großer Teil des Vit. B12 Bedarfs über Bier gedeckt. Find ich ja irgendwie krass!
Tempeh hat eine festere Konsistenz als Tofu, wodurch er sich einfacher in Scheiben und Würfel schneiden lässt. Geschmacklich gesehen hat er eine würzige Note die leicht ins Bittere geht. Irgendwie erinnert er mich auch an Champignons und Camembert. Hmm woran das wohl liegt...^^
Man kann ihn manchmal in Asiamärkten kaufen (da kostet er meist so um die 1,70 €) oder etwas teurer in Reformhäusern.
Ich würde empfehlen ihn auf jeden Fall zuzubereiten, denn roh ist er nicht unbedingt ein Genuss. Als ich ihn das erste Mal ausprobiert hatte und nicht so recht wusste was man damit anstellt, habe ich mir ein Rezept zusammengebastelt.
Und so schauts aus:


Zutaten:
Tempeh
kräftige Gemüsebrühe
Öl zum Anbraten
(Da ich ihn immer "frei Schnauze" zubereite, kann ich keine genauen Mengenangaben machen. Es ist auch nicht unbedingt nötig.)

Den Tempeh in Würfel oder Scheiben schneiden und scharf anbraten bis er eine schöne goldbraune Farbe angenommen hat. Achtung, er 'saugt' das Öl ziemlich auf, deswegen sollte man gut aufpassen das er nicht verbrennt. Anschließend die Gemüsebrühe aufgießen und den Tempeh darin ca. 5-10 Min köcheln lassen. Er nimmt den Geschmack der Brühe an, weswegen man diese auch je nach späteren Verwendungszweck würzen kann.
Nun kann man ihn z.B. als Beilage, in Soßen oder auf Salaten verzehren. Natürlich gibt es auch noch andere Zubereitungsarten und Rezepte (er lässt sich auch gut frittieren), wahrscheinlich werde ich euch dazu noch ein bisschen was berichten.

Freitag, 13. Januar 2012

Produktvorstellung: Marron Cake + Fruits Cake



Diese Küchlein habe ich zufällig im Asia-Mekong am Hackeschen Markt entdeckt. Wahrscheinlich werden sie nur vorbübergehend angeboten, vieles ist nicht lange im Bestand.
Produziert werden sie von der japanischen Firma SunLavieen, die sich anscheinend auf Gebäck spezialisiert hat.
Beim Öffnen beider Packungen kam mir ein süßlicher Duft entgegen, es roch ganz gut.
Der marron cake machte einen frischen Eindruck und hatte eine weiche Teigbeschaffenheit, genauso wie der Fruit Cake. Man konnte kleine Maronenstücke in ihm erkennen. Der Geschmack war nussig und saftig.
Optisch ähneln beide Kuchen dem Kasutera, einem typisch-japanischen Rührkuchen.
Der Fruit Cake schmeckte so ähnlich wie der marron cake, nur war er fruchtiger und enthielt kleine Fruchtstücke.
Relativ spät habe ich dann auch noch festgestellt, dass an den Kuchenböden Folien waren... ;P

Mittwoch, 30. November 2011

Produktvorstellung + Rezept: Amazake


Amazake ist eine Art süßer Brei aus fermentiertem Reis. Dazu wird gekochtem Reis eine Pilzart zugegeben ("Koji", dieser kommt z.B. auch bei der Miso und Sojasoßenherstellung zum Einsatz), welche die Stärke aus dem Reis in Zucker umwandelt. Dadurch hat Amazake eine malzige Süße und schmeckt auch leicht nach Reis.
Fermentierte Lebensmittel haben einen hohen gesundheitlichen Stellenwert, wirken sich positiv auf die Darmflora aus und sind sehr nährstoffreich.
Diesen hier habe ich vor einiger Zeit über einen Onlineshop gekauft, man kann ihn aber auch in einigen Reformhäusern kaufen.
Mich hat dann mal wieder die Experiementierfreude gepapckt und ich habe einfach mal geschaut, was man alles so mit Amazake machen kann:

Amazake (Getränk)

Nach dem Rezept von Nekobento.
Hiebei wird er mit heißem Wasser verdünnt und zusammen mit frisch geriebenem Ingwer getrunken. Diesen habe ich weggelassen, da ich kein Fan von Ingwer bin.
Das Getränk wird häufig bei Erkältungen und in der kalten Jahreszeit getrunken.





Amazake-Mushipan

Als Vorlage für die Mushipan dienten mir die Rezepte von Mari.
Zutaten: (ergibt ca. 6 Stück)
75 g Red Lotus Mehl  
1 TL Backpulver
75 g Amazake
1 Ei
3 EL Milch
0,5 EL Öl

Mehl und Backpulver sieben. Amazake, Ei, Milch und Öl gut verrühren. Anschließend die Mehlmischung einrühren, Silikonförmchen zur Hälfte mit dem Teig füllen. 8-10 Min. bei großer Hitze dämpfen.
Leider sind die Mushipan bei mir 'aufgerissen', normalerweise werden sie schön rund. Auch schmecken sie nur leicht süß, wer mag kann also dem Teig noch etwas Zucker hinzufügen.

Hmm, doofes Glühbirnenlicht
 Amazake-Dressing

Zutaten: (für eine Portion)
1 EL Amazake
1,5 EL Reisessig
1 TL Miso
1 TL Sesamöl


Alle Zutaten gleichmäßig verrühren.
Das Dressing hat mir sehr gut gefallen, weil es schön cremig ist und die Süße des Amazake gut mit dem säuerlichen Essig harmoniert.
Auf dem Foto zu sehen ist noch Tempeh, den ich zu dem Salat gegessen hatte. Näheres zu Tempeh folgt später.
                                      

Samstag, 29. Oktober 2011

Produktvorstellung: Tempura-Seaweed Chips und Sojasnack



Heute möchte ich euch besonders leckere "Chips" vorstellen, nämlich einen Tempura-Seaweed Snack von TAOKAENOI. Der Snack ist ähnlich den 'üblichen' Algen-Chips, bloß sind diese mit einer Tempuraschicht überzogen. Sie schmecken leicht scharf und wie eine Mischung aus Chips und Algen. Der Algengeschmack sticht jedoch nicht so stark hervor, so dass der Snack auch Algenverächtern schmecken könnte^^ Der Preis lag bei 2 Euro, die Verpackung sieht zwar recht groß aus, ist allerdings leider nur ca. zur Hälfte gefüllt, was ein wenig ärgerlich ist. In Berlin habe ich sie bisher nur beim Amazing Asien Supermarkt in der Kantstraße gesehen. Laut Verpackung kann man den Snack wohl auch zu Nudeln essen, aus Neugierde habe ich mal ein paar Chips mit in eine Misosuppe getan, was auch ganz gut geschmeckt hat. Ein wenig hat es mich an Yasai Tempura Udon erinnert, dass ich in Düsseldorf gegessen hatte.



Und wieder ein Fehlgriff.^^ Die Bilder zeigen einen Sojasnack aus Taiwan, den ich auch in der Kantstraße gekauft hatte. Eigentlich hätte mich schon die Zutatenliste abschrecken müssen, aber nein, die Neugierde hat gesiegt.^^ Vielleicht auch weil ich bei dem Produkt irgendwie Dörrfleisch im Hinterkopf hatte. Aber hey, es wurde nach dem HACCP-Konzept hergestellt, Däumchen! ;P Naja wie ihr vermutlich schon ahnen konntet hat der Sojasnack überhaupt nicht geschmeckt und ist gleich in den Müll geflogen, denn er war einfach nur extrem süß! Von der Konsistenz her hat er mich ein wenig an Inarizushi-Taschen erinnert.
Was solls, aus solchen Erfahrungen werde ich wahrscheinlich nie lernen. ;P

Freitag, 21. Oktober 2011

Produktvorstellung: Chocolate Chiffon Cake

Gestern bin ich dem "Backwahn" verfallen und habe diese Fertigbackmischung getestet:


Als ich sie vor einer Weile im Asiamarkt entdeckt hatte, war ich ganz begeistert, denn an einen richtigen Chiffon Cake hatte ich mich bis dahin noch nicht getraut
Das Zusammenrühren des Teiges war ganz einfach, man musste zunächst 7 (!) Eier 3 Minuten luftig schlagen, die Backmischung hinzugeben, weitere 8 Minuten mixen und zum Schluss zerlassene Margarine unterrühren.
Man brauchte also nur einen wenig Ausdauer aufgrund der langen Rührzeit^^ Die große Menge an Eier fand ich jedoch ziemlich heftig, der Kuchen ist also für Menschen mit Hyperlipidämie nicht unbedingt empfehlenswert.^^
Wahrscheinlich sollte damit die luftige Konsistenz eines Chiffon Cakes erreicht werden, was dann aber nicht wirklich geklappt hat (hatte ich aber schon geahnt). Der Teig war ziemlich zäh und baiser-artig.
Der Kuchen macht einen relativ feuchten Eindruck, geschmacklich fand ich ihn aber etwas trocken. Mit Chiffon Cake war er nicht zu vergleichen. Ich fand es jedoch ganz lustig die Backmischung mal auszuprobieren.


 Auch hatte ich gestern richtig Appetit auf Zupfkuchen, also habe ich mich noch an Russische-Zupfkuchen-Muffins gemacht. Hmm total lecker!